• Heilfasten Fastenunterstützung

Das älteste „Heilmittel“

Fasten ist natürlich und das älteste „Heilmittel“ das es gibt. Die Tiere in der Natur hören oft tagelang auf zu fressen, wenn sie krank sind und auch uns „vergeht der Appetit“, wenn es uns nicht mehr gut geht. Es ist normal, dass der Körper den Hunger reduziert, wenn er sich auf die „inneren Aufgaben“ konzentrieren muss. Mit dem Fasten reduzieren wir den Körper gezielt und geben ihm dadurch die Kraft für die innere Selbstreinigung. Dies kann viele sehr positive Effekte haben, die natürlich bei jedem unterschiedlich sind. Die Erfahrung, die ich bis jetzt immer gemacht habe ist, das „innere Strahlen“, dass fast alle Fastenden am Ende der Fastenkur in sich tragen. Sie fühlen sich leichter, lachen meist viel mehr als am Anfang, haben natürlich einige Pfunde verloren und so mancher hat weniger Schmerzen (die evtl. vorher bestanden).

Was ist Fasten?

(Heil-) Fasten ist der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. Es ist der stärkste Appell an die Selbstheilungskräfte des Körpers, wirkt verjüngend und regenerierend auf die Körperzellen und stößt heilsame Prozesse an. Es ist eine auf medizinischem Wissen begründete, besondere Ernährungsform, während der der Mensch seine Lebenskraft aus seinen Energiedepots (Fett) zieht.

Wusstes Du schon? Beim Heilfasten hast du ein tolles Team an deiner Seite.

Heilfasten Ernährungsberatung

„Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper,
atme reine Luft und heile sein Weh, eher durch Fasten als durch Medikamente!“

Hippokrates von Kos

Heilfasten mit Claudia Wollenberg

Ein paar Tage auf das Essen verzichten?

Sie denken, Sie schaffen das nicht? Keine Sorge! Fasten ist eigentlich ganz alltäglich: In der Zeit, in der Sie schlafen, nehmen Sie keine Nahrung zu sich. Sie fasten also jeden Tag- oder besser gesagt; jede Nacht! Für den Körper ist Fasten völlig normal. Es ist eine angeborene Fähigkeit aus der Zeit, in der eine regelmäßige Nahrungsaufnahme nicht möglich war. Damit ist das Fasten so alt wie die Menschheit. Während es früher jedoch eine Folge von Nahrungsmangel war, sind die Gründe für das Fasten heute beinahe ebenso vielseitig und zahlreich, wie die Methoden. Allen gemeinsam ist der Verzicht auf, bzw. die eingeschränkte Aufnahme von festen Nahrungsmitteln.

Was passiert beim Fasten im Körper?

Viele Menschen denken, dass sie nicht fasten können. Sie zweifeln zu unrecht an den Fähigkeiten ihres Körpers, denn wie schon gesagt, im Prinzip fasten wir alle, und das täglich! Zumindest vom Abendessen bis zum Frühstück. Im Englischen heißt das Frühstück daher auch breakfast, also „Fastenbrechen“. Wir sprechen allerdings erst vom Fasten, wenn unser Körper auf den sogenannten Fastenstoffwechsel umstellt. In der Fachsprache ist das die Umstellung vom Metabolismus (Stoffwechsel) auf den Katabolismus (Abbau von Stoffwechselprodukten). Dies dauert in der Regel zwei bis drei Tage und ist die erste von drei Phasen einer Fastenkur. In der ersten Fastenphase stellt sich der Körper von der Ernährung von außen auf die Ernährung von innen um.

Diese Phase ist eigentlich die schwierigste. Nach diesen ersten 2 bis 3 Tagen versorgt sich der Körper von seinen (Fett-) Reserven und den meisten Menschen geht es von da an von Tag zu Tag besser, sie sind energievoller und Leistungsfähiger.

Ich helfe dir, alle Phasen des Fastens mit so wenig Befindlichkeitstörungen wie möglich zu meistern und die Fastenzeit als so leicht, aber auch so effektiv, wie möglich zu empfinden.

Autophagie: Autophagie heißt ‚sich selbst verzehrend‘. Aber nicht der Körper isst sich selber auf. Vielmehr ist damit ein Selbstreinigungsmechanismus gemeint, in dem die Zellen sich selber reinigen. Durch verschiedenste Stoffwechselvorgänge in den Zellen und Zellzwischenräumen, sammeln sich dort viel ‚Müll‘ wie z. B. demolierte Poteine oder Medikamentenrückstände ect. an. „Es ist daher leicht zu verstehen, dass eine fehlregulierte oder verminderte autophagische Aktivität, wie wir sie vermutlich im Alter [und bei zuviel und schlechter Ernährung] vorfinden, zwangsläufig in ein zelluläres Desaster führen muss, dass sich in einer ganzen Bandbreite von Krankheiten manifestiert“ so Prof. Dr. rer. nat. Tassula Proikas-Cezanne vom Interfakultären Institut für Zellbiologie der Universität Tübingen.

Wenn genug Nährstoffe über die Nahrung aufgenommen werden, bleibt dieser Müll größtenteils liegen, sammelt sich immer mehr an, ähnlich einer Müllhalde. In Essenszeiten ist die Autophagie nur sehr gering tätig.

Wenn nun eine längere Zeit, wie z. B. beim Fasten oder Intervallfasten, keine Nährstoffe mehr von außen in die Zelle gelangen, bedeutet dies Stress und dieser Stress aktiviert den Prozess der Autophagie.

Diese arbeitet wie eine Art Müllverwertungs- und Recyclinganlage. Der angesammelte Zellmüll wird nun von einer Membran umschlossen und bildetet so einen ‚Müllsack‘. Mit Hilfe von bestimmten Enzymen und Säuren, die jetzt in den Müllsack eindringen, wird der Zellmüll darin zersetzt und es werden neue chemische Bausteine daraus gebildet, die jetzt vom Körper als Brennstoff oder als Bausteine neuer Zellen oder DNA wieder verwertet werden können. Recycling vom Feinsten also.

Gluconeogenese: Wenn du keine Nahrung mehr zu sich nimmst, greift der Körper mithilfe von verschiedenen hormonellen Reaktionen auf die meistens vorhandenen Protein- und Fettreserven zurück und stellt sich daraus, hauptsächlich in der Leber, eigene Nahrung (Glucose) für die Versorgung der Organe im Körper her. Dadurch kannst du weiterhin leistungsfähig bleiben und dich wach und fit fühlen.

Damit bei diesem Prozess nicht zu viele Muskeln abgebaut werden, biete ich eine Modifikation an, die individuell an jeden angepasst werden kann und den Muskelabbau vermindert. In Verbindung mit Wandern bei Fasten, werden die Muskeln nochmals unterstützt und geschont.

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